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Chancen nicht verwertet

Hollenstedt unterliegt Wismar 17:24

Julia Lupke ist für den TuS Jahn Hollenstedt erfolgreich Julia Lupke ist für den TuS Jahn Hollenstedt erfolgreich

rin Hollenstedt. Personalnot macht erfinderisch: In der 3. Handball-Liga Nord konnte Hollenstedts Trainer Lars Dammann mit Julia Lupke und Katharina Hering nur zwei ausgewiesene Rückraumwerferinnen aufbieten. Deswegen probierte er in der Abwehr mal eine 3:2:1-Abwehr gegen die TSG Wismar. Zum Sieg reichte das zwar nicht, aber die 17:24-Niederlage ging für den Coach in Ordnung. Allerdings bestätigte Handball-Obmann Helmut Eckelmann, dass Hollenstedt für die nächste Spielzeit nur für die Oberliga meldet.

Wie schon im Hinspiel präsentierte sich Wismars Torfrau Antje Borowski, die Bundesliga-Erfahrung aus ihrer Zeit bei der SGH BW Rosengarten-Buchholz mitbringt, als echte Hürde für Hollenstedts Werferinnen. Sowohl Eileen Volkmann vom Kreis wie auch Marie Kaiser, Viviane Burandt und Rika Bremer von der Linksaußenposition ließen viele gut herausgespielte Chancen liegen. Auch drei von neun Strafwürfen konnte Hollenstedt nicht im Wismarer Gehäuse unterbringen. „Schade, da waren viele gute Chancen bei, die für eine Führung durchaus hätten reichen können“, sagte Dammann. Doch nach dem 3:3 setzte sich Wismar deutlicher auf 9:4 ab. Hollenstedt verkürzte bis zum Pausenpfiff auf 9:11. Doch nach dem Wiederanpfiff war der Faden bei Hollenstedt komplett gerissen: Mit einem 11:2-Lauf hatte Wismar nach 47 Minuten mit dem 22:11 alle Zeichen auf Sieg gestellt. In diese Phase fiel auch eine Rote Karte für Hollenstedts Keeperin Dorit Schwanke: Nachdem sie zum dritten Mal einen Ball nach einem völlig unbedrängten Wurf direkt ins Gesicht bekam, ihre Gegenspielerin permanent auf sie einredete und sich nicht abweisen ließ, schubste die Hollenstedter Torfrau die Wismarer Spielerin massiver weg. „Es besteht der Verdacht, dass Dorit eine Verletzung des Trommelfells erlitten hat“, konnte Dammann die Reaktion seiner Torfau verstehen. In der Schlussviertelstunde riss sich Hollenstedt noch einmal richtig zusammen: Die engagiert kämpfende Abwehr ließ nur noch zwei Gegentreffer zu und warf vorne 6 Tore.

Die Torschützinnen für den TuS waren Julia Lupke (6/5), Marie Kaiser (4), Katharina Krohn (3), Eileen Volkmann (2) sowie Luisa Gyszas und Katharina Hering (je 1).

Quelle: Winsener Anzeiger

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