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Dem Meister gratuliert

Hollenstedt in Badenstedt chancenlos

Rebecca Burandt setzt sich durch Rebecca Burandt setzt sich durch

rin Hollenstedt. Eigentlich hätte der TuS Hollenstedt wohl das Drittliga-Handballspiel bei der HSG Hannover-Badenstedt absagen müssen: Quasi ohne eine einzige Rückraumspielerin zeigte sich der TuS aber sportlich fair und reiste mit einem Kader, bestehend aus Kreis- und Außenspielerinnen, zum Tabellenführer und ließ Badenstedt die Meisterschaft feiern.

Mit 36:16 demonstrierte die HSG eindrücklich, warum sie ganz oben steht. Ohne die verletzten und erkrankten Katharina Hering, Dina Bergmane-Versakova, Julia Fritsche, Julia Lupke, Nina Noltin und Nathalie Birett musste das Team von Lars Dammann antreten. Das Ergebnis waren reichlich technische Fehler.

„Pässe sind nicht angekommen; wir fabrizierten Schrittfehler; wir sind fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen“, fasste Dammann zusammen. Ein gefundenes Fressen für Hannover-Badenstedt, das vergnüglich einen Konterlauf nach dem nächsten ansetzen konnte. 10:1 führten die Gastgeberinnen nach 15 Minuten, zur Pause hatte Badenstedt den TuS mit 22:5 förmlich an die Wand gespielt.

Im zweiten Durchgang kam Hollenstedt etwas besser zurecht: Dammann stellte von der 3:2:1- auf eine 6:0-Abwehrformation um. Badenstedts Trainer gab der jungen zweiten Garde reichlich Spielzeit. Über 27:11 und 31:13 war der hohe Sieg der Gastgeberinnen aber nie gefährdet.

„Wir wollten Badenstedt das letzte Heimspiel mit der Meisterfeier nicht verderben und sind deshalb angetreten“, erklärte Dammann. „Damit verzerren wir nichts in der Tabelle. Das gehört sich so“, findet der Trainer sportlich fair. Die Gastgeberinnen der HSG Hannover-Badenstedt wurden nach der Partie geehrt. Das Team wird damit in der Saison 2016/17 Gegner von Rosengarten-Buchholz in der 2.Bundesliga sein.

Quelle: Winsener Anzeiger

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