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Hollenstedt bietet dem Tabellenführer 30 Minuten Paroli

Drittligafrauen tanken beim 25:29 gegen die HSG Badenstedt Selbstvertrauen für das Derby gegen Buxtehuder SV II.

Hollenstedts Julia Lupke ist frei am Kreis und markiert eines ihrer neun Tore Hollenstedts Julia Lupke ist frei am Kreis und markiert eines ihrer neun Tore

Hollenstedt. Die Voraussetzungen waren nicht sonderlich günstig. Julia Fritsche und Nathalie Birett saßen krankheitsbedingt neben der Bank, weitere Spielerinnen angeschlagen, dazu stellte sich der Tabellenführer HSG Badenstedt in Hollenstedt vor. „Wir haben uns mehr als gut verkauft“, sagte Trainer Lars Dammann nach der knappen 25:29 (13:10)-Niederlage der Drittliga-Handballfrauen des TuS Jahn Hollenstedt. Eine Leistung, die viel Selbstvertrauen gibt für das Lokalderby am kommenden Sonnabend (16 Uhr, Halle Nord) beim Buxtehuder SV II.

Hollenstedt verschleppte in der ersten Hälfte geschickt das Tempo, spielte Übergänge von den Halbpositionen und profitierte vom Leichtsinn der Gäste, die den Aufsteiger offensichtlich auf die leichte Schulter nahmen. Über 4:1 und 10:5 bauten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung auf 11:6 aus. Ein entscheidender Faktor war auch, dass Torhüterin Jenni Teipelke endlich einmal eine starke Leistung zeigte und allein in der ersten Hälfte 14 Bälle parierte. Nur weil Hollenstedt kurz vor dem Pausenpfiff zwei Hundertprozentige vom Kreis liegen ließ, ging es nur mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die Kabine.

Nach Wiederanpfiff zog die HSG Badenstedt das Tempo an und zeigte, warum sie ganz oben steht. Hinzu kam, dass Trainer Lars Dammann nun über weite Strecken auf Dina Bergmane-Versakova (5/2 Tore) verzichten musste, die sich bei einem Sturz auf den Rücken einen Nerv eingeklemmt hatte. Mit nur drei Rückraumspielerinnen fehlte der Druck. Bei 15:14 gingen die Gäste erstmals in Führung, über 24:17 (50.) und 27:19 (54.) sorgten sie für die Entscheidung.

Neben Keeperin Jenni Teipelke hob der Coach Julia Lupke hervor. „Sie hat überragend gespielt“, sagte Trainer Lars Dammann. Die Allrounderin, die diesmal vor allem die Kreisposition der ebenfalls kränkelnden Eileen Volkmann (4 Tore) besetzte, war mit neun Treffern beste Torschützin.

Weitere Tore:
Marie Kaiser (3), Viviane Burandt, Luisa Gyszas, Katharina Hering, Nina Noltin (alle 1)
(msb)

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