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Hollenstedter Talente für HVN gesichtet

Hannah Schröder und Nick Heinsohn sind Hollenstedts Top-Talente Hannah Schröder und Nick Heinsohn sind Hollenstedts Top-Talente

rin Hollenstedt. „Also Handball spiele ich erst seit einem Dreivierteljahr!“ Die Aussage von Nick Heinsohn versetzt in Erstaunen: Obwohl der 13-Jährige vom TuS Hollenstedt erst so kurz dabei ist, erhielt er jetzt ebenso wie Vereinskollegin Hannah Schroeder nach der Erstsichtung durch den Handball-Verband Niedersachsen (HVN) eine Einladung zu einem Lehrgang.

Eigentlich ist Nick gelernter Fußballer beim FC Este. Allersdings bringt es der Teenager schon jetzt auf die satte Größe von über 1,85m – optimale Voraussetzung für den Handball. Sein Arzt brachte ihn auf Idee, es doch mal mit dieser Sportart zu probieren. „Es ist ein schnelles Spiel und viel anstrengender als Fußball – wegen der vielen kurzen Sprints“, findet Nick, der inzwischen echt Spaß an der viel stärkeren Körperlichkeit im Handball gefunden hat. „Bringt mir irgendwie mehr Selbstvertrauen“, meint der Rechtshänder. Auf die Sichtung hatte er sich ordentlich vorbereitet: Handstand-abrollen und andere turnerische Elemente gelangen ihm bei der Sichtung ganz gut, „obwohl ich total aufgeregt war“. Auf Handball steht der Siebtklässler der IGS Buchholz jetzt total. Ab und an tritt er zum Spaß auch nochmal gegen den Ball.

Wie Nick kommt auch Hannah aus einer Handball-Familie. Die 13-Jährige spielt schon seit sieben Jahren und lernte ihr „Handwerk“ von „Hammer“ Lehmann. „Handball ist klasse, weil da so viel Tempo drin ist“, sagt die Schülerin des Gymnasiums Neu Wulmstorf, die gerade eine dreimonatige Pause nach einer Innenbandverletzung im Knie hinter sich hat. „Hannah verfügt über einen sehr guten Bewegungsablauf, ist teamfähig und hat Übersicht: Ist jemand besser postiert, spielt sie ab. Und im Beachhandball ist sie eine Granate, weil sie auch im Tor gut ist“, lobt Coach Lehmann „eines der größten Talente, das ich je trainieren durfte“.

„Ich bin schon ziemlich ehrgeizig“, sagt die 13-Jährige. „Und ich bin bereit, alles zu tun, um im Handball möglichst weit zu kommen“, schwingt bei ihr schon ein bisschen der Traum von der Bundesliga mit, wie ihn das frühere Hollenstedter Talent Isabell Kaiser, jetzt bei der SGH BW Rosengarten-Buchholz, momentan lebt.

Fotos: rin
Quelle: Winsener Anzeiger

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