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Ohne jede Chance

Drittligist Hollenstedt unterlag mit Rumpfteam 36:26 in Nord Harrislee

Marie Kaiser im Abschluss Marie Kaiser im Abschluss

rin Hollestedt. Ohne echte Chance musste Handball-Drittligist TuS Hollenstedt jetzt in der englischen Woche zum TSV Nord Harrislee: Neben den schon an Grippe erkrankten Rebecca Burandt, Kathleen Detje und Dina Bergmane-Versakova fielen Nina Noltin und Luisa Gyszas sowie die am Mittwoch überragende Kreisläuferin Eileen Volkmann (Nierenbeckenentzündung) aus. Kein Wunder also, dass Hollenstedt nicht über eine 26:36-Pleite hinaus kam.

Die Gäste brauchten beim Tabellensechsten lange, um sich mit den personellen Umstellungen zurecht zu finden. Vor allem mit der Abwehrarbeit war Hollenstedts Coach Lars Dammann nicht zufrieden. „Da fehlte natürlich die Absprache. Aber auch Aggressivität, Härte und vor allem der Wille, jeden Zweikampf an zunehmen, habe ich da bei meinem Team vermisst.“ Die Gastgeberinnen kamen zu zu vielen einfachen Treffern und setzten sich von 3:2 auf 8:2 und 13:6 bis zum Pausenstand von 21:10 schon vorentscheidend ab.

Doch in der zweiten Hälfte verteidigte Hollenstedt besser. „Da haben wir besseren Zugriff auf den Gegner gefunden und vorne nicht so überhastet abgeschlossen“, lobte Dammann sein Rumpfteam. Harriselee wechselte im Bewusstsein des sicheren Sieges auch munter durch, aber Hollenstedt verkaufte sich teuer: Julia Fritsche (6) kam auf der rechten Seite besser zum Wurf, Julia Lupke (10/6) war vom Siebenmeterpunkt sicher.

„Wir haben einfach auch konsequenter unsere Konzepte durchgespielt“, freute sich Dammann, dass sein Team zumindest Halbzeit zwei mit 16:15 gewinnen konnte. Der Dank des Teams ging an die eigene 1. Herren, die die 1. Damen begleitet hatte und in der Halle für ordentlich Alarm sorgte.

Quelle:
Winsener Anzeiger

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