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TuS kassiert Klatsche

Hollenstedt kommt in Buxtehude mit 26:45 unter die Räder

Eileen Volkmann (am Ball) kam im Spiel gegen Buxtehude II nicht wirklich in Fahrt. Sie erzielte lediglich zwei Treffer. Foto: wes Eileen Volkmann (am Ball) kam im Spiel gegen Buxtehude II nicht wirklich in Fahrt. Sie erzielte lediglich zwei Treffer. Foto: wes

wes Hollenstedt. „Buxtehude war uns heute in allen Belangen überlegen, ob athletisch oder spielerisch. Beim Gegner hat alles funktioniert, und wir haben einen gebrauchten Tag erwischt“, versuchte TuS-Trainer Lars Dammann die deutliche Pleite seiner Hollenstedterinnen in der 3. Liga gegen den Buxtehuder SV II in Worte zu fassen. Mit 26:45 kam der TuS unter die Räder. Besonders bitter: Die direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, Rostock und Travemünde, punkteten.

Bis zum 5:4 für die Gastgeber war die Partie ausgeglichen, dann zog Buxtehude davon. Nach einer Viertelstunde lagder BSV mit 12:5 vorne. Hollenstedt fand zu keiner Zeit richtig in die Partie, hatte besonders Probleme mit Paula Prior und Laura Schultze. Die TuS-Defensive bot Buxtehude keinen Widerstand. Nach und nach schraubten die Gastgeber das Ergebnis in die Höhe, Hollenstedt blieb nur die Zuschauerrolle. Zur Halbzeitpause lag der TuS bereits mit 12:23 zurück. Das Spiel war so gut wie entschieden. „Die erste Halbzeit war mbesonders schwach. Ich bin vor allem von der Einstellung der Mädels enttäuscht. Sie wirkten total lustlos.“

Mit dem hohen Rückstand lief es in Halbzeit zwei für Hollenstedt auch nicht mbesser. Lediglich die Einstellung verbesserte sich ein wenig, entscheidend ins Spielgeschehen konnten die Gäste aber nicht mehr eingreifen. Zwischen der 42. und 48. Minute erzielte Hollenstedt keinen eigenen Treffer. Buxtehude erhöhte in dieser Phase auf 36:19 und ließ keine Zweifel mehr aufkommen. In der TuS-Offensive sorgte lediglich Dina Versakova mit neun Toren für ein wenig Gefahr, konnte die deutliche Niederlage aberauch nicht abwenden. „Wir sind von Beginn an nicht ins Spiel gekommen. Im Angriff fehlte uns der Druck zum Tor, und ich hatte den Eindruck, dass die Mannschaft den Gegner vielleicht unterschätzt hat. Man darf in Buxtehude verlieren, aber nicht so“, ärgerte sich ein sichtlich niedergeschlagener TuS-Trainer. Jetzt gilt es, sich in der Winterpause zu regenieren und ordentlich auf die Rückrunde vorzubereiten. Im nächsten Spiel Mitte Januar gegen den Tabellenletzten Hude/Falkenberg ist ein Sieg Pflicht.

Quelle: Winsener Anzeiger

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